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Die Private Haftpflichtversicherung – günstiger Schutz vor dem finanziellen Ruin

Regensburg, den 20. Dezember 2017

Vermeintlich kleine Missgeschicke und Unvorsichtigkeiten können eine große Wirkung haben und somit richtig teuer werden. Denn: In Deutschland haftet jeder für Schäden, die er oder sie verursacht. Und das ganz ohne Obergrenze! Wer also einen Schaden in sechs- oder gar siebenstelliger Euro-Summe verursacht, kann nicht nur sein sauer Erspartes los, sondern für viele Jahre hoch verschuldet sein – und zwar nicht nur, wenn mit voller Absicht oder grob fahrlässig gehandelt wurde.

Bereits bei leichter Fahrlässigkeit ist man als Schadensverursacher haftbar! Und laut § 276 Abs. 2 BGB handelt der Fahrlässig, der die „[…] erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.“ Wie genau diese erforderliche Sorgfalt nun aussieht, wie viel Achtsamkeit und Umsicht man also im Alltag walten lassen muss, darüber haben bereits so einige Richter in etlichen Verfahren Urteile gefällt.

Damit man im Fall der Fälle – also bei einem entstandenen Schaden – aber gar nicht erst in die Verlegenheit kommt, zu beweisen, dass man nicht fahrlässig gehandelt hat gibt es nur Eines: Sich ab- und versichern. Eine private Haftpflichtversicherung ist also für jeden ein Muss!

Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung

In der Fernsehwerbung ist es gerne der Fußball, mit dem das Kind die Wohnzimmerscheibe des Nachbarn zertrümmert, oder der Rotwein, der den Teppich bei Freunden ruiniert.

Aber fern ab dieser Klischees gibt es unzählige Szenarien, wann und wofür im Schadensfall eine private Haftpflichtversicherung einspringt. Denn im Regelfall deckt sie alle typischen Alltagsrisiken ab, also eine Vielzahl an möglichen Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dazu gehören beispielsweise ein gebrochener Arm eines Passanten, wenn Sie nicht rechtzeitig den Schnee vor Ihrem Haus geräumt haben, die Delle, die Sie im engen Parkhaus beim Öffnen der Tür am Nachbarauto verursacht haben oder der Fernseher, der Ihnen runterfiel und kaputt ging, als Sie einem Bekannten beim Umzug halfen.

Darüber hinaus sollten folgende Risiken mitversichert sein:

• Schlüsselverlust

Den Schlüsselbund unauffindbar verlegt oder verloren zu haben ist nicht nur ärgerlich – es kann auch richtig teuer werden! Wer beispielsweise in einem Mehrparteienhaus wohnt, steht dann nicht nur vor verschlossener Tür, sondern muss sich um den Austausch der gesamten Schließanlage kümmern. Der Büroschlüssel war auch mit im Bund? Dann potenziert sich die Summe schnell mal um ein Vielfaches. Wie gut, wenn hier die private Haftpflichtversicherung greift!

• Mietsachschäden

Es ist so schnell passiert: Ein Kiesel im Schuh zerkratzt das schöne Parkett oder ein herunterfallender Topf lässt eine Küchenfliese zerspringen. Sogenannte Mietsachschäden – also Schäden an festverbauten und somit mitvermieteten Teilen einer Wohnung – können richtig ins Geld gehen. Glücklicherweise sind sie aber auch Bestandteil einer guten Privathaftpflichtversicherung!

• Forderungsausfalldeckung

Wir sagen: Eine private Haftpflichtversicherung ist genau das: Pflicht! Leider sehen das nicht alle so, denn laut dem GDV haben ganze 15% aller deutschen Haushalte keine Privathaftpflichtversicherung! Eine erschreckend hohe Zahl, die noch erschreckender wird, wenn man sich vorstellt, selbst Geschädigter zu sein, und der Schuldige ist eben nicht versichert und kann für den verursachten Schaden finanziell auch nicht geradestehen. Hier greift die Forderungsausfalldeckung, die meist optionaler Teil einer privaten Haftpflichtversicherung ist und Sie finanziell entschädigt, wenn es der Schadenverursacher nicht kann!

• Kinder

„Eltern haften für Ihre Kinder“, so liest man es oft an Baustellen. Aber zahlt die private Haftpflichtversicherung der Eltern auch bei Schäden, die durch ihre Kinder verursacht wurden? Nicht zwangsläufig! Allerdings bieten die allermeisten Versicherer Familientarife an, in denen Kinder mitversichert sind. Dies gilt übrigens auch für volljährige Kinder, so lange Sie sich in der Ausbildung oder im Studium befinden!

• Gefälligkeitsschäden

Sie sind ein hilfsbereiter Mensch und helfen gerne, zum Beispiel Freunden beim Hausbau oder dem Nachbarn bei der Gartenarbeit? Das macht Sie überaus sympathisch, kann aber auch richtig ins Geld gehen, wenn Ihnen dabei ein Fehler unterläuft und ein Schaden entsteht. Achten Sie also darauf, dass Ihre private Haftpflichtversicherung auch solche Gefälligkeitsschäden mit abdeckt.

• Ehrenamt

Was für private Gefälligkeiten gilt, ist auch auf Ehrenämter jeder Art anzuwenden: Egal, ob Sie Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sind, die Fußballmannschaft Ihrer Tochter trainieren oder sich für Senioren engagieren: Auch beim besten Willen ist ein Schaden schnell verursacht. Umso wichtiger, dass auch in diesem Fall Ihre private Haftpflichtversicherung einspringt!

Deckungssumme: Wie hoch sollte sie sein?

Geht es um die Höhe der Deckungssumme – also um die Frage, bis zu einer welchen Höhe die Versicherung für einen entstandenen Schaden aufkommt – so lautet die Devise: Viel hilft viel!

Auch wenn Ihnen eine Deckungssumme im Millionenbereich vielleicht utopisch vorkommen mag: Gerade bei Personenschäden können über einen sehr langen Zeitraum sehr hohe Kosten entstehen. Bleiben wir doch einmal beim oben genannten Beispiel der nicht geräumten Straße. Ein Passant rutscht also aus und bricht sich beim Aufprall den Arm. Der Verletzte muss vom Rettungsdienst geborgen und anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Wenn der Bruch nicht ganz einfach war, gibt es im Anschluss noch einen längeren Reha-Aufenthalt, eventuell sogar bleibende Schäden. All dies führt zu einem Verdienstausfall. Spätestens, wenn der Geschädigte dann noch auf Schmerzensgeld klagt, werden Sie um eine hohe Deckungssumme froh sein!

Und nun stellen Sie sich einmal ein Worst-Case-Szenario vor: Sie haben vergessen, den Herd auszuschalten und nicht nur Ihre Mietwohnung, sondern das ganze Gebäude mit mehreren Wohneinheiten brennt komplett aus. Was hier an Sach- und Personenschäden zusammenkommen könnte ist unvorstellbar!

5 Millionen Euro sollte die Deckungssumme also mindestens betragen. Besser sind aber 30 oder auch 50 Millionen – zumal die Beiträge für eine höhere Versicherungssumme auch nur unwesentlich steigen!

Selbstbeteiligung

Mit Selbstbeteiligung oder ohne? Diese Frage ist gar nicht so einfach und pauschal zu beantworten! Die Versicherer bieten in der Regel eine Selbstbeteiligung zwischen 100 und 250 Euro an. Das heißt, dass der Versicherte bei jedem über die Versicherung abgewickelten Schaden einen Betrag in Höhe seiner Selbstbeteiligung selber zahlen muss, den Rest trägt die Versicherung. Wenn der Schaden unterhalb der Selbstbeteiligungssumme liegt bleibt die Versicherung sogar komplett außen vor, d.h. der Schaden wird ihr auch nicht gemeldet.

Nachdem es sich bei den allermeisten Schäden, die im Alltag verursacht werden, um kleinere Summen im dreistelligen Bereich handelt, sparen sich die Versicherungen mit der Selbstbeteiligung nicht nur Geld bei der Auszahlung von Haftungssummen sondern vor allem auch bei der Verwaltung. Diese Ersparnis wird bei Versicherungstarifen mit Selbstbeteiligung an die Versicherten weitergegeben, sprich: Wer Selbstbeteiligung wählt, der spart beim Versicherungsbeitrag.

Für wen sich das lohnt? Das ist eine Frage der (Wahrscheinlichkeits-) Rechnung. Angenommen, man spart bei einer Selbstbeteiligung von 100€ jährlich 10€ an Versicherungsbeiträgen. Dann geht die Rechnung auf, wenn man tatsächlich nur alle zehn bzw. elf Jahre einen Schaden verursacht.

Wir sagen: Je mehr Personen mitversichert sind und vor allem, wenn auch Kinder mit im Spiel sind, umso unwahrscheinlicher ist es, dass Sie tatsächlich ein ganzes Jahrzehnt oder länger ohne verursachten Schaden auskommen. Gerade für Familien lohnt es sich also meist nicht, auf die Selbstbeteiligung zu setzen.

Private Haftpflichtversicherung – wirklich für jeden ein absolutes Muss!

Sie zweifeln immer noch, ob Sie wirklich eine private Haftpflichtversicherung brauchen?

Dann stellen Sie sich doch einmal folgende Fragen: Wohnen Sie als Mieter oder Eigentümer in einer Immobilie? Nehmen Sie als Fußgänger oder Radfahrer am Straßenverkehr teil? Sind Sie ehrenamtlich tätig oder treiben Sie Sport? Machen Sie Urlaub im Ausland?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, kommen Sie um eine private Haftpflichtversicherung nicht herum! Und mal ganz ehrlich: Wer wohnt denn alleine, ohne jeden Kontakt zu Außenwelt und anderen Menschen in einem Zelt im Wald? Na, eben! Für alle anderen gilt: Investieren Sie ein paar Euro im Monat in eine private Haftpflichtversicherung. Denn sicher ist sicher!

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